Vielseitig lernen

Wir erfinden Schule nicht neu – sondern kombinieren bewährte Unterrichtsmethoden mit neuen Erkenntnissen, um unsere Schüler bei ihrem Lernfortschritt zu unterstützen und auf ihrem Weg ins Leben zu begleiten. Kinder lernen bei uns mit Begeisterung. In der Verbundenheit einer Lerngruppe und dem engen Kontakt zu den Erwachsenen entsteht Freude am Entdecken und eine positive Leistungskultur.

An der Freudberg Gemeinschaftsschule fördern wir über das Fachwissen hinaus die Beziehungskompetenzen jedes Einzelnen. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen, gute Beziehungen zu sich selbst und zu ihrer Umwelt aufzubauen. So entsteht eine Gemeinschaft, in die sich jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten einbringt.

Freudberg Schule: Der Unterricht

Jahrgangsübergreifend und Ganzheitlich

1.–3. Klasse

4.–6. Klasse

7.–9. Klasse

10. Klasse

11.–12. Klasse

Jeder Lerngruppenstufe ist ein festes Pädagogenteam, bestehend aus LehrerInnen und ErzieherInnen zugeteilt. So stellen wir klare Zuständigkeiten und verantwortliche AnsprechpartnerInnen für alle SchülerInnen sicher.
Der gesamte Jahrgang bzw. der jahrgangsübergreifende Bereich wird nach einem gemeinsam abgestimmten Lehrplan ausgebildet. So können sich Lehrkräfte effektiv kollegial beraten und Unterrichtsausfall wird vermieden.

Um unsere Pädagogik erfolgreich umsetzen zu können, sind wir eine Schule mit Ganztagsangebot. Das setzt die Anwesenheit der Schüler von 8:00 bis 16:00 Uhr voraus.

Grundschule

Basiswissen

Damit die SchülerInnen in der Lage sind, eigenverantwortlich und forschend zu lernen, müssen sie die aktuellen, gesellschaftlich notwendigen Basisfähigkeiten für Kommunikation und Verständigung erwerben. Nach lesen, schreiben und rechnen umfasst dies im deutschsprachigen Bereich zunächst die Fähigkeit, Texte selbstständig zu erfassen, d. h. wirklich zu verstehen und nicht nur wiederzugeben … mehr erfahren Sie im pädagogischen Konzept.

Fremdsprachen

Bereits von der ersten Klasse an wird die erste Zweitsprache Englisch vermittelt. Englisch ist dabei kein eigenes Fach sondern in den Schulalltag integriert. Dazu spricht ein Lernbegleiter ausschließlich Englisch mit den Schülern. So werden Alltagssituationen auf Englisch verstanden aber auch einfache Fachinhalte erlernt.

Was den Unterschied macht

Inklusion ist die Teilhabe aller am Bildungsprozess Beteiligten, unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihres sozialen und ökonomischen Status, ihrer Behinderung, Religion oder anderer Besonderheiten. Als gesellschaftlichen Anspruch sorgt die Freudberg Schule für eine chancengerechte Entwicklung jedes Einzelnen bei einer Heterogenität der Schülerschaft, die der Berliner Gesellschaft entspricht.

In der Zukunft wird es mehr als je zuvor darauf ankommen, dass Menschen in der Lage sind, ihr eigenes Schicksal und damit auch ihren beruflichen Werdegang selbst in die Hand zu nehmen. In diesem – im eigenen Sinne „unternehmerisch“ zu handeln, also die Fähigkeit zu besitzen innerhalb bestimmter Strukturen, gesellschaftlich, politisch oder wirtschaftlich, Handlungsfähigkeit durch Entscheidungssicherheit zu gewinnen, ist im Bildungsprozess der Freudberg Gemeinschaftsschule verankert.

Differenzierte pädagogische Lehrmethoden, individuelles Feedback und Lernen, ein breites Lehrangebot und ein strukturierter Tagesablauf mit aktiven Lern- und Erholungsphasen sorgen für eine ganzheitliche Lern- und Lebenskultur.

Qualifikation und Leistungsbeurteilung

Entscheidend für Lernerfolge in einer inklusiven Schule ist ein kontinuierliches Feedback, das über das Beurteilungssystem hinaus möglichst schnell, direkt und nachhaltig den SchülerInnen verdeutlicht, ob sie auf dem richtigen Weg sind.

Dazu gibt es individuelle Vereinbarungen mit klaren Zielvorgaben für jeden Schüler und jede Schülerin, um die Kompetenzzuwächse des eigenen Lernens zu verdeutlichen und diese in regelmäßigen, halbjährlichen Rückmeldegesprächen mit LehrerInnen und Eltern darzulegen.

Im Falle eines Schulwechsels werden bei Bedarf Notenzeugnisse plus Verbalbeschreibungen erstellt. Ab Klasse 9 werden Ziffernzensuren gegeben. Die Zeugnisse orientieren sich an den staatlichen Vorgaben.

Rahmenlehrplan

Die von den Berliner Rahmenlehrplänen formulierten Kompetenzen stellen das Fundament für die Qualitätsentwicklung unserer Schule dar. Damit erkennen wir die Zielsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Gemeinschaftsschule sowie die Richtlinien und Lehrpläne in vollem Umfang an.  Mehr dazu erfahren Sie in unserem pädagogischen Konzept.

Sekundarstufe 1

Basiswissen

Die Absicherung des Grundlagenwissens der Unterstufe durch Wiederholungen in den Kernfächern Deutsch, Mathe, Fremdsprachen ist die Basis für die hinzukommenden Themen. Die Kernfächer bleiben als solche erhalten. Über die neuen Medien als Werkzeug der Wissensbeschaffung hinaus, wird eine ethische Medienkompetenz ausgebildet. Im Zentrum steht ein lebenswelt- und anwendungsorientierter Unterricht.

Weiterhin sollen die SchülerInnen über ein grundlegendes und nachhaltiges (behaltbares) Konzeptwissen verfügen. Das Konzeptwissen soll zusammenhängendes Denken im und außerhalb des jeweiligen Faches ermöglichen. Das Konzeptwissen beinhaltet elementare fachspezifische Herangehensweisen, mit denen Phänomene unter der jeweiligen Fachperspektive bearbeitet und erklärt werden können. Diese Methoden dienen der Wissenssammlung und -aufbereitung und schließlich der Erklärung von Lebenswirklichkeiten heute und früher.

Fremdsprachen

Fremdsprachen sollen über das kommunikative arbeiten im Fachunterricht hinaus schulisch eingesetzt werden. Das bedeutet Sprachförderung in Form von „Englisch for one day“ pro Halbjahr, interkulturelles Serviclearning sowie Auslands- und Sprachaufenthalten.

Eine zweite Fremdsprache wird neben Englisch angeboten.

Was den Unterschied macht

Die methodisch vielseitige Form der Wissensvermittlung an der Freudberg Schule stärkt den Willen Leistung zu erbringen und sich mit herausfordernden, als auch realisierbaren Aufgaben auseinanderzusetzen bei jedem Einzelnen. Alters- und persönlichkeitsangemessen unterstützen wir damit Lebenskompetenz auszubilden, was durch eine Lernhaltung der Anstrengungsbereitschaft zum Ausdruck kommt.

Die Freudberg Schule ist eine demokratische Schule für alle am Schulleben Beteiligten. Zu allen die Schüler betreffenden schulischen Fragen und Aufgaben haben sie ein Anhörungsrecht. In möglichst vielen Fragen ein Mitspracherecht und Entscheidungsrecht. Das Mitsprache- und Entscheidungsrecht der SchülerInnen bezieht sich auf organisatorische, inhaltliche und methodische Fragen oder Aufgaben in der Schule.

Team- und Projektarbeit, sowie ernsthafte Praxis-Projekte im erweiterten Schulumfeld regen an, früh Verantwortung zu übernehmen und helfen den SchülerInnen dabei, sich beruflich zu orientieren. Dazu werden Kooperationen mit Unternehmen und Kammern angestrebt.

Qualifikation und Rahmenplan

Die im Rahmenplan festgelegten Ziele, Pflichtbereiche, Themen sind selbstverständlich und verbindlich. Ihre Erarbeitung findet in unterschiedlichen pädagogischen Arrangements statt. Anstrengungsbereitschaft und Aufmerksamkeit der Lernenden sind weitere Voraussetzungen erfolgreichen Lernens.

Ziel ist es allen SchülerInnen einen möglichst hohen qualifizierten, staatlich anerkannten Abschluss (BBR , MSA, Abitur) und damit eine Anschlussperspektive zu ermöglichen.

Bis einschließlich Klasse 8 gibt es ausführliche Lehrer/innen – Eltern-Schülergespräche, die die Persönlichkeitsentwicklung , sowie den Lernfortschritt und den Wissens- und Kompetenzstand zum Gegenstand haben. Ab Klasse 9 gibt es zusätzlich Ziffernzensuren (15 Punkte-System). Wenn SchülerInnen die Schule vorzeitig verlassen, so erhalten sie ein Ziffernzeugnis.

Abitur

Die Abiturstufe befindet sich derzeit im Aufbau und wird aus einem Verbund mehrerer Schulen des Schulträgers, der Montessori-Stiftung Berlin, bestehen.